15.05.2020

Corona-Krise: Deutsche kaufen Schmerzmittel und Immunstimulanzien

(cnie) In den ersten Wochen der Pandemie haben Verbraucher in Deutschland nicht nur vermehrt zu Desinfektionsmitteln, sondern bescherten den Apotheken auch bei rezeptfreien Immunstimulanzien und Schmerzmitteln einen höheren Umsatz.

Frau nimmt Tabletten

© STEEX / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)

Das geht aus Zahlen des Marktforschungsinstituts IQVIA hervor, die sich auf die Abverkaufszahlen aus einem repräsentativen Panel von ca. 6500 Apotheken in Deutschland stützen.

So lag der Umsatz mit Schmerzmitteln laut IQVIA in der ersten Märzwoche um knapp 40 Prozent höher als Anfang des Jahres. Mitte März hatte der Umsatz seinen Höhepunkt mit knapp 20 Millionen Euro, und damit fast 130 Prozent mehr als in der ersten Januarwoche 2020.

Grafik Abverkauf Schmerzmittel

Quelle: IQVIA PharmaTrend weekly | y-Achse: Apothekenverkaufspreis in Tsd. Euro | x-Achse: Volle Kalenderwochen, beginnend mit dem 06. Januar 2020

Bei Immunstimulanzien stieg der Umsatz Anfang März verglichen mit der ersten Woche des Jahres um rund 150 Prozent. Und das, obwohl eigentlich der Winter als klassische Zeit gilt, in der die Kunden ihr Immunsystem durch Gesundheitsmittel zu stärken versuchen.

Verbraucher legen Vorrat an

Prävention scheint in der aktuellen Lage einen immer breiteren Raum einzunehmen. Ab Ende März zeigt sich die Marktentwicklung bei allen ausgewählten Gruppen (Schmerzmitteln, Immunstimulanzien und Desinfektionsmitteln) rückläufig. Die Verbraucher hatten sich entsprechend bevorratet, erklärt das Marktforschungsinstitut.

Quelle: IQVIA


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