13.03.2017

Apotheker setzen auf persönliche Beratung

© Stockbyte / Thinkstock

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(cnie) Die persönliche Beratung ist für rund 96 Prozent der Apotheker ein klares Alleinstellungsmerkmal der Apotheke vor Ort – auch gegenüber dem Versandhandel. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der APOkix-Umfrage des IFH Köln unter mehr als 200 Apothekenleitern.

Mehrwerte für ihre Kunden wollen die Befragten auch durch verschiedene Zusatzqualifikationen erreichen: So besitzen rund 82 Prozent der Apotheken besondere Beratungskompetenz zum Thema Diabetes. Auch für die Beratung in den Bereichen Hautpflege, Kosmetik und Sonnenschutz (77 %), Naturheilverfahren und Homöopathie (71 %) sowie Asthma (67 %) haben sich zahlreiche Apotheker und Apothekerinnen zusätzlich qualifiziert. Trotz dieser Bemühungen fällt es drei von vier Befragten häufig schwer, die Mehrwerte ihrer Beratungsleistung gegenüber den Apothekenkunden aufzuzeigen.

Apotheker beraten am häufigsten zu Rx- und OTC-Arzneimitteln

Apothekenkunden nehmen Beratung aktuell – wie auch schon in der APOkix-Erhebung vor zwei Jahren – am häufigsten zu verschiedenen Medikamenten in Anspruch. So entfallen im Schnitt rund 42 Prozent der Beratungsleistung in Apotheken auf verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx). Durchschnittlich ein gutes Drittel der Apothekenberatung dreht sich um rezeptfreie Medikamente (OTC). Jeweils etwa zehn Prozent der Beratungszeit investieren Apotheker in Krankenpflege und medizinischen Bedarf sowie das Ergänzungssortiment.

Index für aktuelle Geschäftslage steigt erneut

Der Index für die aktuelle Geschäftslage steigt im Februar den dritten Monat in Folge und erreicht einen Wert von 95,3 Punkten. Damit liegt er nur noch knapp unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die für eine ausgeglichene Stimmung unter den APOkix-Teilnehmern steht und 6,5 Punkte über dem Vorjahreswert.

Dagegen sinkt der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung im Januar leicht. Mit nur 54,5 Punkten spiegelt der Index die pessimistische Erwartung der APOkix-Teilnehmer wider. Rund 55 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft in den kommenden zwölf Monaten negativ entwickeln wird.

APOkix

Quelle: IFH Köln


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